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 Winterweiße Glitzerpracht

überrascht uns über Nacht.

Voll Freude sind wir aufgewacht,

Schneeflöckchen turteln aufgebracht,

umschwirren uns ganz sacht.

Traum und Wunsch in uns entfacht

nach einer wunderbaren Macht,

nach Wärme und Geborgenheit,

die jedes Herz erfreut.

Das Kätzchen schnurrt recht leise,

ganz zufrieden eingerollt

in der ihr eignen Weise,

dass Ihr es ja nicht stören sollt.

Der Hund kuschelt wohlig ausgestreckt,

vor Wonne manchmal schnaubend

in seinem weichen Kuschelbett,

anzusehen ganz bezaubernd.

(Angelika)

 

 

 

 

Fröhliche Weihnachten!     Merry Christmas!    Joyeux Noël!  

Feliz Navidad!     Wesolych Swiat!     Krismas Njema Na Heri!     

 

  

 

 

Eine neue Liebe ....

Nun ist das Jahr bald um. Die Zeit rast nur so dahin. Wenn ich so darüber nachdenke, was mir dieses Jahr 2011 gebracht hat, komme ich zu dem Schluss, dass es doch nicht nur Schlimmes gab, sondern auch viel Schönes, an dem ich mich erfreuen kann oder konnte.

Ja, es ist eben so, wo eine Tür zugeht, eine andere wieder aufgeht. Gesundheitlich war es nicht berauschend, aber das kann einen auch nicht wirklich wundern, nach den vielen negativen Dingen. Allein in diesem von mir so gehassten Jahr drei Todesfälle in der Familie und auch noch meine geliebte Maxi, die über die Regenbogenbrücke gehen musste. Das alles war und ist mehr als schmerzlich und nicht so einfach zu verkraften. Damit hätte „der da oben“ mehrere Menschen „beglücken“ können, so dass ich oft stinksauer auf ihn war und gewaltig mit ihm geschimpft habe.

Ich war immer der Meinung, dass mein Leben ziemlich langweilig verläuft. Das musste ich aber schon vor langer Zeit revidieren.  

George, mein liebes „Erbstück“, und ich haben ein neues kleines Glück gefunden. Nachdem meine „Micke“, wie ich sie immer nannte, uns verlassen musste, waren wir beide unglücklich. Ebenso, machte uns die traurige, aber unbedingt notwendige Tatsache, dass wir uns von unserem Lebensgefährten und seiner Dackeline getrennt haben, das Leben schwer. Das Alleinleben macht nicht immer Spaß, aber es hat auch was für sich.

Es entstehen neue Kontakte, alte leben wieder auf. Die Selbständigkeit kehrt wieder. Man/frau weiß ja nicht, wofür die vielen Warteschleifen im Leben doch gut sein können. Irgendwann geht einem dann ein Lichtlein auf. „Pling“

Aber noch mal zu unserem kleinen neuen Glück. Nach Mickes Tod fehlte uns einfach etwas. Eigentlich war es ja so, dass ich meinte, ein Tier, also der George, wäre wirklich genug. Macht ja auch Arbeit, kostet Zeit und Geld. Natürlich bekommt man bzw. frau uneingeschränkte Liebe, was bei Menschen leider nicht immer der Fall ist. Langer Rede, kurzer Sinn, nach sechs Tagen ohne Maxi fiel mir die Decke auf den Kopf.

Aber, was ein Glück, es gibt ja das Internet, in dem ich zu stöbern begann nach Katzenkindern. Es gab Angebote in Hülle und Fülle; nicht so einfach, Mrs. oder Mr. Right zu finden.

Bis mich grün-blaue Augen eines kleinen silbergrauen Katerchen anstrahlten, so dass ich auf der Stelle so was von verliebt war, dass ich von dem Foto keinen Blick mehr lassen konnte. Ist ja klar, dass ich, ohne groß zu überlegen, was das für Konsequenzen hat, die „Katzenmama“ anmailte. Prompt folgte die Enttäuschung. Das Katerchen war schon vergeben, aber noch nicht abgeholt worden. Daher immer noch im Netz. Also die nächste Warteschleife. Aber wie man sich denken kann, hat es dann doch noch geklappt mit dem kleinen Racker. Anfang Juli zog Charly, wie er getauft wurde, bei uns ein und hat uns beide sofort fest um seine Pfötchen gewickelt. 

Meine Sorgen, dass sich George und Charly nicht verstehen oder mögen würden, haben sich in kurzer Zeit in nichts aufgelöst. Ein „Mrrrhhhh“ oder „Miuuuu“ reicht aus, dass George und ich eilen, um zu sehn, was unser Charly wünscht. So was nennt man wohl Erziehung. Viel Unsinn hat der Kleine natürlich im Kopf und seinen vier Pfoten. Aber lange böse sein kann ihm keiner. In Windeseile hatte er unsere „Bude“ inspiziert, sich seine Lieblingsplätze ausgesucht und uns klargemacht, was für ihn im Leben wichtig ist und was nicht. Der Garten ist mittlerweile einer seiner Lieblingsabenteuerspielplätze. Auch die Nachbarn hat er schon kennengelernt, die – soweit ich das beurteilen kann – entzückt sind.

 

 

 

 

 

 

 

Unser Wunschzettel von A bis Z:

      Anpacken, was liegengeblieben ist

      Beseitigen, was stört

      Chancen ergreifen

      Dankbar sein

      Ehrliche Menschen um uns herum

      wirkliche Freunde

      Gesundheit und Glück für uns drei und unsere Lieben und Bekannten

      Harmonie

      Interesse an neuen Dingen

      Jung im Herzen bleiben

      Kraft

      Liebe, Licht und Lachen

     Miteinander, Mitgefühl, Menschlichkeit, Mut, ausreichend "Mäuse"

     Natürlichkeit, ein schönes "Nest" für uns

     Offenheit und Optimismus

     Phantasie, Pflichtbewusstsein, immer eine Perspektive haben

     Querulanten aus unserem Leben verbannen

     Realistisch sein

     Sonne im Herzen und immer einen Schutzengel haben

     Träumen können

     Unser Leben genießen können

     Vertrauen haben können

     Wünsche haben und sich erfüllen

     merry Xmas und Xsundheit!!!

     my little Yellow radio von den Olsen Brothers hören

     Zufriedenheit

 

 

 

 

 

Der Weihnachtsmannkuchen

(Autor unbekannt)

 prima selbstgebacken

 

 

 

Man nehme:

   1 Tasse Wasser

   1 Tasse Zucker

   1 Tasse Mehl

   1 Tasse braunen Zucker

   4 große Eier

   1 Stück weiche Butter

   2 Tassen getrocknete Früchte

   1 Teel. Backpulver

   1 Teel. Salz

   1 Hand voll Nüsse

   1 Zitrone

   1 Liter guten Whisky

 
Zubereitung

    1.       Zunächst kosten Sie den Whisky und überprüfen seine Qualität!

    2.       Nehmen Sie dann eine große Rührschüssel zur Hand!

    3.       Währenddessen probieren Sie nochmals den Whisky und überzeugen sich davon, dass er wirklich von bester Qualität ist.

    4.       Gießen Sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus!

    5.       Wiederholen Sie diesen Vorgang!

    6.       Schalten Sie den Mixer an und schlagen Sie in die Rührschüssel die Butter flaumig weich!

    7.       Überprüfen Sie, ob der Whisky noch in Ordnung ist. Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll.

    8.       Mixen Sie den Schalter aus!

    9.       Brechen Sie dann zwei Eier aus und zwar in die Rührschüssen. Hau’n Sie die schrumpligen Früchte mit rein.

10.      Malten Sie den Schixer aus!

   11.      Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen’s des mit ´nem Traubenschier!

   12.     Hüberprüfen Sie den Whisky auf seine Konsissstenzzz

   13.    Jetzt schmeißen Sie die Zitrone in den Hixer und drücken Sie die Nüsse aus!

   14.    Fügen Sie eine Tasse hinzu, Zucker, alles was auch immer…

   15.    Fetten Sie den Ofen ein! Drehen Sie ihn um 360°. Schlagen Sie auf den Mehixler, bis er ausgeht!

   16.    Werfen Sie die Rührschüssen aus dem Fenster und überprüfen Sie den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskys.

   17.    Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen.

 


 

 

Alle Jahre wieder ....

In all der Hektik vor den Feiertagen kann man ganz schön ins Grübeln geraten, für wen denn nun welches Geschenk am geeignetsten ist. Was könnte Mama, Papa, den Kindern, dem Ehemann, so es denn einen gibt, gefallen? Zwischen Plätzchen backen, Dekorieren, Weihnachtsbaum aussuchen und das ungefähr 2,5 m lange Ding allein nach Hause zu transportieren, aufstellen, den Schmuck dafür aus dem Keller holen .... „So ein Mist, die Spitze ist ja letzte Weihnachten kaputt gegangen, weil der Hund den kleinen Neuzugang in Form eines Katers den Baum hochgejagt hat.“ 

„Da muss noch schnell ne neue her. Aber, welche Farbe nehme ich? Meine gesammelten Werke haben auch schon die Silberhochzeit überschritten.“ Also geht’s los in den Trubel, der in den Geschäften herrscht, eine neue Spitze auszusuchen. Soll es nun ein Stern sein oder lieber ein Engel? Nicht so einfach, im Gedränge und überhaupt. „Hab ich denn den Ofen ausgestellt? Wahrscheinlich sind die Plätzchen nun schwarz.“

Also marschiere ich eilig weiter durch die Läden und über den Weihnachtsmarkt, um nach geeigneten und vor allem schönen Dingen zu suchen für unseren diesjährigen Tannenbaum, es ist schließlich das Fest der Liebe und soll unvergesslich sein. Endlich fündig geworden, geht’s im Eiltempo Richtung Heimat.

Die Plätzchen sind natürlich verbrannt. Der Ofen sieht aus ...... !!!! „Mach ich später.“

Die Kinder sind schon aus dem Haus, aber sie kommen jedes Jahr gern wieder zu mir, um gemeinsam gemütliche, geruhsame Weihnachtstage mit mir zu verbringen. Sie lieben meine selbstgebackenen Plätzchen ja so sehr, da kann ich sie doch dieses Jahr nicht enttäuschen. Auch das Essen für den Heiligen Abend muss noch eingekauft und zubereitet werden. Früher, als mein Mann noch bei uns war, gab es traditionsgemäß Kartoffelsalat und Würstchen. Manchmal sehne ich mich danach zurück. Milena und Rouven, meine beiden Kinder, wünschen sich allerdings seit Jahren Entenbraten mit Rotkohl und Klößen. Natürlich stell' ich mich dafür gern den ganzen Tag in die Küche.

Einkaufszettel schreiben und los geht’s. Hunde- und Katzenfutter auch nicht vergessen. Es ist schon der Wahnsinn, was auf den Straßen und in den Geschäften los ist. Als ob Weihnachten immer so plötzlich und unerwartet jedes Jahr wiederkommt ......

Für’s Geschenke kaufen bleibt keine Zeit mehr. Aber es gibt ja das Internet, da finde ich bestimmt etwas, das meinen Lieben gefällt. Nun aber loslegen. Der Ofen muss noch saubergemacht werden, Plätzchen backen und dann die Ente reinschieben. Hoffentlich gelingt mir die Soße.

Das Handy klingelt. Meine Freundin braucht nen guten Rat zu ihrem Weihnachtsschmaus. Wir durchstöbern unsere Köpfe und etwa 1.433 Rezepte im Internet. Endlich haben wir das Richtige für sie gefunden. Nun muss ich aber sehn, dass ich meine Sachen auch auf die Reihe kriege.

Jetzt klingelts auch noch auf dem Festnetz. Meine Mama!

„Wann kommen denn Milena und Rouven? Sind sie schon unterwegs? Es ist ja ein Schneechaos draußen, dass man es schier mit der Angst zu tun bekommt. Hoffentlich passiert den beiden nichts! Da könnt Ihr wohl heute Abend nicht zu Papa und mir kommen????“

„Mama, Duuuu, ich muss sehn, dass ich hier nun langsam weiterkomme .... Bis dann ... Tschüs ... und grüß Papa von mir.“

Geschafft: Ente ist im Ofen. Plätzchen sind fertig und diesmal nicht verbrannt. Es duftet himmlisch. Ach, was freu’ ich mich auf meine Kinder und den Heiligen Abend. Hoffentlich passiert ihnen nichts bei dem Mistwetter. Ich ruf mal kurz an, ob alles in Ordnung ist.

„Jaaaaaaaa Mama, wir sind unterwegs. Ja, Mama, wir freuen uns auch auf Dich und die Feiertage. Neeeein, Mama, es dauert nicht mehr lange. Wir sind in etwa 2 Stunden da.“

Gott sei Dank!!! Alles in Ordnung.

So, jetzt noch schnell den Baum schmücken, die Geschenke einpacken, mich ein wenig festlich zurecht machen, dann kann’s losgehn. Ach ja, den Kamin noch anmachen, das lieben meine beiden doch so sehr. Holz aus dem Schuppen holen, aufschichten, anzünden. War wohl doch noch nicht so trocken, wie ich dachte. Also erstmal ordentlich durchlüften, damit's nicht so nach Qualm riecht.

„Wo ist denn nun die frischerstandene Spitze für den Weihnachtsbaum geblieben???“  „Ach herrje, hab ich die im Laden liegen lassen? Na gut, dann muss es diesmal ohne gehen.“

Der Tisch ist gedeckt, meine Tierchen versorgt – obwohl, es gibt ja noch ein besonderes Leckerchen, weil Heiligabend ist -, die Geschenke sind verpackt und liegen unter dem Baum. „Hoffentlich packen die Tiere sie nicht wieder vor der Bescherung aus!? 

Ich hab mich restauriert, so gut es geht und finde, dass ich mit meinen 55 noch ganz passabel aussehe. Noch schnell musikalische Untermalung anschmeißen und dann kann’s losgehn.

Meine Kids mögen nicht so gern die althergebrachte Weihnachtsmusik, also leg ich „Wham“ auf. "Last Christmas I gave you my heart but the very next day you throw it away ...." schallt durch die ganze Wohnung. Das brauche ich jetzt mal ein bisschen lauter.

Ohje, den Rotwein hab ich vergessen. Schnell noch in den Keller, eine gute Flasche aussuchen.  Da bimmelt es an der Tür Sturm. Ich hechte mit der Flasche in der Hand hoch. „Hallooooooo, endlich seid Ihr da. Ich freu mich so. Dann lasst uns mal erst essen, bevor es zur Bescherung geht.“

Die beiden packen ihre Geschenke für mich unter den Baum .....

Als ich wieder aufwache mit Rotkohl und Soße im Gesicht, waren meine Lieben schon schlafen gegangen. Sie haben den Tisch abgeräumt und schlummern selig. Meine Geschenke haben sie mir auf den Tisch gestellt mit einem Zettelchen, auf dem steht:

„Wir lieben Dich, Du bist die beste Mama der Welt!“

Im Hintergrund läuft leise das Lied „Simply the best“ von Tina Turner.

 (von Angelika)

 

 

 

 

 

wünschen wir Euch allen mit herzallerliebsten Pfötchengrüßen

von

George & Charly

sowie

ihrer Dosenöffnerin

 

 

 

 

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