
"...Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben..."
(aus dem Gedicht "Stunden" von Hermann Hesse)
März 2010
Hallihalloooooooooooo Ihr Lieben, wir, die Maxi und die Nala möchten Euch mal wieder ein bisschen Lesestoff liefern. 
Als wir unserer Dosenöffnerin die letzte Pfötchenpost diktiert haben, war es noch eiskalt und schneeweiß. Nun gucken endlich die kleinen weißen Blumen mit den Bimmeln dran aus der Erde und wenn wir im Garten sind, wärmen die Sonnenstrahlen unseren Pelz. Das ist katzenklar ein schönes, wohliges Gefühl. Wir hoffen, dass es nun mit dem Frühling so weitergeht und wir oft draußen in der Sonne dösen können.
Auch unsere Zweibeiner freuen sich über das schöne Wetter. Das Schneeschippen ist nicht ihr Ding und schon gar nicht so lange wie diesmal. Sie sagen, im Garten sei jetzt viel zu tun, allerdings finde ich, dass das doch alles von allein wächst, oooooooder?!?
Ja, und unsere Flossentierchen haben bis auf zwei auch den schlimmen Winter mit so viel Eis und Schnee gut überstanden und schwimmen schon wieder munter im Teich. Darauf ist vor allem meine Olli ganz stolz.
In den letzten Wochen war hier totales Katzen-Chaos. Meine Geli erzählte mir, dass der David bei Bekannten beim Kaffeetrinken plötzlich umgefallen ist und sich an der Augenbraue verletzt hat. Er konnte auch nicht mehr allein aufstehn. Dann ist er mit so einem großen Auto mit viel Licht und Randale in ein Haus gekommen, in dem kranke Menschen wieder gesund gemacht werden. Es war ein Schlaganfall. Ich weiß nicht, was das bedeutet, aber die Menschen kriegen immer einen Schreck, wenn man dieses Wort sagt. So war ich oft allein und Nalli ist immer mit, wenn Angelika dort hingefahren ist. Nala war ganz doll anhänglich in dieser Zeit. Sie hat auch viel geweint, was mir leid getan hat. Sie hat halt ihren Macker vermisst. Das kann ich gut verstehn, denn das würde mir nicht anders gehn, wenn meine Geli weg wäre und ich nicht wüsste, was da genau passiert ist.
Nach einer Woche kam David wieder. Er war schon ein bisschen anders als vorher. Und dann ist er nochmal umgefallen morgens ganz früh. Meine Olli war total aus der Hundehütte und hat wieder dieses Randale-Auto gerufen.
Als Dave dann wieder nach Hause kam, hatte er sich noch so ne Krankheit aus dem Krankenhaus mitgebracht. Der Arme war ganz 
warm überall, hat dauernd sein Essen wieder ausgespuckt und saß ständig auf dem Menschenklo. Unsere beiden Zweibeiner waren ganz unglücklich. Nun wird es langsam wieder besser und wir hoffen, dass jetzt Ruhe bei uns einkehrt. Wir hatten auch lieben Besuch hier zu Hause oder der Macker in diesem Krankenhaus. Darüber haben wir uns alle sehr gefreut. Unsere beiden Dosenöffner sagen, dass man in solchen Situationen schnell feststellt, wo die wirklichen Freunde sind .....
Als wir drei allein waren, haben Nala und ich uns natürlich besonders um Geli gekümmert, denn sie war oft traurig. So haben wir zusammen in dem Menschenkörbchen geschlummert und unsere Zweibeinerin verwöhnt mit Schnurren und Kuscheln. Sie hat uns auch immer Leckerlis mitgebracht und uns so gezeigt, dass sie an uns denkt und uns lieb hat.
Nala und ich haben uns nun ein bisschen angefreundet. Wir schlafen zusammen auf der Couch. Nala schnarcht und grunzt und ich schnurre dazu, was das Zeug hält. Unsere Menschen lachen oft darüber. Ich deute das mal als Freude. Vor kurzem waren die drei den Onkel meiner Olli besuchen - das ist der mit dem Hundemädchen Sunny. Nala kam mit einem Riesen-Knochen nach Hause. Der David meinte, sie sieht aus, als ob sie eine Satellitenschüssel mit sich herumträgt. Ich fand das ja alles ziemlich albern. Einen Tag haben Nalli und ich auch unseren Katzen- und Hundemampf zusammen gefuttert in der Küche. Geht doch ...
Seit einer Weile hat meine Angelika auch wieder ein wenig Kontakt mit ihrem Papa. So wie sie sagt, gehts ihm aber gar nicht gut und er muss auch immer in so ein Krankenhaus und bekommt dort so ein Mittel, was sie Chemo nennt. Außerdem sagen die Menschen oft, dass die beste Krankheit nichts taugt. So maugenau weiß ich nicht, wie sie das meinen, aber sie werden es schon wissen. Sie sagen auch, dass alles anders wird, aber nicht besser. Davon lassen wir uns natürlich nicht aus der Ruhe bringen, das ist ja wohl katzenklar. 
Nun soll auch bald der Osterhase kommen. Wir hoffen ja, dass er uns auch was Schönes bringt.
So, Ihr Lieben, nun müssen wir uns mal wieder den wichtigen Dingen des Katzen- und Hundelebens widmen. Schlummern, Putzen, Mampfen und Kuscheln ....
Wir wünschen Euch eine wunderschöne Frühlingszeit und natürlich viele Leckerlis, die der Osterhase für Euch versteckt.
Bis bald mit vielen lieben Schnurrimau- und Wuffiwau-Grüßen
von Eurer    -Maus und alli-Nase mit ihren Dosenöffnern
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